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Bis zum Zweiten Weltkrieg stand auf
der Stele eine trauernde Frau.
Neue Bronzeplatten und wieder eine Trauernde auf der Stele am Kriegerdenkmal
Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg, in dem über 17 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Rund 60 Km nordöstlich von Paris, im Wald von Compiegne, wurde das Waffenstillstandsabkommen zwischen Deutschland und den Alliierten unterzeichnet.
Der Heimat- und Museumsverein möchte das Lügder Ehrenmal nicht nur restaurieren, sondern umfassend umgestalten. Während die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs auf Bronzeplatten an der Wallmauer verewigt sind, sind die Namen der Toten des Ersten Weltkriegs in die Steinplatten der Stele gemeißelt. Dort sind sie auch noch gut zu erkennen. Dennoch hat nicht nur der Witterungsprozess Spuren hinterlassen, sondern auch Farbsprayer. Die Farbe lässt sich kaum davon entfernen, im Gegensatz zu den Bronzeplatten, die sich völlig problemlos reinigen lassen, erklärt Josef Huppertz, warum der Verein dafür plädiere, die Namen der Gefallenen ebenso auf Bronzeplatten zu verewigen. die dann links neben den Platten aus dem zweiten Weltkrieg angebracht werden können. Ein weiterer Grund, der für die Bronzeplatten spreche, liege darin, dass J. Huppertz bei intensiven Recherchen 17 Lügder ausgemacht hat, die zwar dem ersten Weltkrieg zum Opfer gefallen sind, aber auf der Stele fehlen und darauf ist auch kein Platz mehr, um das zu korrigieren.
Arbeiten am umgestalteten Ehrenmal
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