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Bis zum Zweiten Weltkrieg stand auf
der Stele eine trauernde Frau.
Neue Bronzeplatten am Kriegerdenkmal
Der Heimat- und Museumsverein möchte das Lügder Ehrenmal nicht nur restaurieren, sondern umfassend umgestalten. Während die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs auf Bronzeplatten an der Wallmauer verewigt sind, sind die Namen der Toten des Ersten Weltkriegs in die Steinplatten der Stele gemeißelt. Dort sind sie auch noch gut zu erkennen. Dennoch hat nicht nur der Witterungsprozess Spuren hinterlassen, sondern auch Farbsprayer. Die Farbe lässt sich kaum davon entfernen, im Gegensatz zu den Bronzeplatten, die sich völlig problemlos reinigen lassen, erklärt Josef Huppertz, warum der Verein dafür plädiere, die Namen der Gefallenen ebenso auf Bronzeplatten zu verewigen. die dann rechts neben den Platten aus dem zweiten Weltkrieg angebracht werden können. Ein weiterer Grund, der für die Bronzeplatten spreche, liege darin, dass J. Huppertz bei intensiven Recherchen 17 Lügder ausgemacht hat, die zwar dem ersten Weltkrieg zum Opfer gefallen sind, aber auf der Stele fehlen und darauf ist auch kein Platz mehr, um das zu korrigieren. Deshalb schlägt der Verein vor, 14 Bronzeplatten im Stile der bereits vorhandenen anzuschaffen. Eine Platte kostet 800 Euro. Und die insgesamt rund 12000 Euro werden wir komplett aus Spenden finanzieren.“ Dazu hat sich die Stadt bereit erklärt, die Platten von den Experten des Bauhofs anbringen zu lassen, so dass auch hier keine weiteren Kosten entstehen würden. Drei Bronzeplatten sollen an der Stele angebracht werden die an die Gefallenen und das Gedenken hinweisen. J. Huppertz berichtet, dass ursprünglich auf der Stele weder ein Löwe stand, noch ein kraftstrotzender Soldat oder eine Kanone, sondern eine trauernde Witwe.
Im nächsten Jahr jährt sich das Kriegsende des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Dann soll die Maßnahmen abgeschlossen sein.
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Kranzniederlegung am Ehrenmal